30-j├Ąhriger Krieg

Folgender Abschnitt ist Kapitel VII aus dem Buch “Geschichte der Berliner Vororte Buch und Karow”
von Martin PFANNSCHMIDT, Pfarrer von Buch-Karow (Berlin 1927)

Im Drei├čigj├Ąhrigen Kriege

      Die deutsche Reformation war eine geistige Bewegung, hervorgegangen aus der Tiefe deutschen Gem├╝tes, eine rechte Volksbewegung. Das bedingte die Gefahr der Zersplitterung und Verflachung. Wo die obrigkeitlichen St├Ąnde pflichtgetreu ihr den Schutz gegen r├Âmische Verwaltung boten und sie in geordnete Bahnen lenkte, lag doch auch die Gefahr der Ver├Ąu├čerlichung nahe. Dass sie eine Bewegung von innen her blieb, eine tief religi├Âse, evangelische Bewegung in LUTHERs Geist, dazu musste ihre Selbstbehauptung in Not und Verfolgung mitwirken. F├╝r die Verinnerlichung sorgte immer wieder der Weg von Paul GERHARDTs Neujahrslied: Wir gehen dahin und wandern ....


Durch so viel Angst und Plagen,
Durch Zittern und durch Zagen,
Durch Krieg und gro├če Schrecken,
Die alle Welt bedecken.

      Wie dies in unserer engeren Heimat, dem Barnim, insonderheit in Buch und Karow, in Gemeinschaft mit dem evangelischen Deutschland erlebt wurde, m├Âchten wir schildern.
      Man hat das 16. Jahrhundert das Jahrhundert der Seuchen, das 17. Jahrhundert das des Gro├čen Krieges genannt. Doch letzteres kann man ebenso gut das des Gro├čen Krieges und der Seuchen nennen. Was man an Seuchen im Vorjahrhundert bereits erduldet, vergr├Â├čerte die Leiden des Gro├čen Krieges.

      Bei dem Mangel medizinischer Kenntnisse und gesundheitlicher Schutzeinrichtungen war das Land den verheerenden Seuchen: Pest, Cholera und Pocken wiederstandslos preisgegeben. Die furchtbarste Pest beschloss 1598 das Reformationsjahrhundert. Von den fr├╝heren Seuchen fehlen uns Nachrichten aus Buch. Doch lassen wir die Chronik unserer Nachbarstadt Bernau (von Aug. Wernicke 1894) reden, so k├Ânnen wir den Anteil unserer Gemeinden an diesen Heimsuchungen wohl erraten. Von der Bev├Âlkerung Bernaus, die damals auf etwa 2500 Seelen gesch├Ątzt wird, starben an der Pest im Jahre


1515
1538
1550
1598

1110 Personen
700 Personen
800 Personen
1137 Personen


an manchen Tagen 20-26 Personen. Als Berlin 1611 aufs schwerste unter der Pest litt, blieb Bernau merkw├╝rdigerweise so v├Âllig verschont, dass das Berliner Kammergericht und Konsistorium hier ihre Zuflucht suchen und ihre B├╝ros im Rathaus aufschlagen konnten.
      Von der Seuche 1598 haben wir auch aus Buch n├Ąhere Nachrichten. Bartholom├Ąus AUGUSTIN, der 1603 verstorbene K├╝sterlehrer von Buch-Karow, hat eine Liste der Einwohner (S. 48ff.) hinterlassen, ÔÇ×wie sie vor der Pest gehei├čen und der Reihe nach gewohnt haben“. Aus dieser Liste errechnen wir, dass vor 1598 Buch 10 Bauern und 15 Koss├Ąten hatte und nach dem Gro├čen Kriege nur noch 5 Bauern und 10 Koss├Ąten. Diesen R├╝ckgang wird haupts├Ąchlich die Pest verschuldet haben. Denn nach einer Notiz der Kirchenb├╝cher sind damals in Buch 152 Personen an der Pest gestorben. Wenn Buch und Karow damals wohl nicht mehr Einwohner gehabt haben werden als 1805 (nach BRATRING, Statistisch-topographische Beschreibung der Mark Brandenburg 1805), n├Ąmlich Buch 228 und Karow 150, so wurde – falls die Zahl der Opfer 152 f├╝r Buch und Karow gilt, - fast die H├Ąlfte der Einwohnerzahl hingerafft. Auch der Ortspfarrer RICHTER wurde ein Opfer der Pest.
      Noch 1608 wird Karow neben Birkholz von dem Landreuter Peter SCHULZEN in seinem Verzeichnis des Niederbarnimschen Kreises (Geh. St. Arch. Reg. 78. 83 S 238 ff.) als w├╝ste bezeichnet.
      Kaum hatten sich die Gemeinden einigerma├čen erholt, so brach 1618 der Gro├če Krieg aus. In den ersten Jahren freilich, da haupts├Ąchlich in B├Âhmen gek├Ąmpft wurde, sp├╝rte man die Kriegsnot bei uns kaum. Am 13. n. Trin. 1618 konnte man wohl sorglos in einer Karower Familie eine dreifache Hochzeit feiern. Drei Geschwister, Matthias, Bartholomeus und Walpurgis DAME, heirateten an einem Tage: der erstere die Witwe des Mathias METTEN, Anna, geb. M├ťNCHEHAGEN, der zweite deren Tochter Anna METTEN, die dritte den Sohn der Witwe, Martin METTEN.
      Noch 1622 lebte man in Karow wie im Frieden und konnte die Kirche gr├╝ndlich erneuern (S. 65).
      Die eigentliche Leidenszeit begann erst 1626, als WALLENSTEIN in die Mark eindrang und seine Truppen, einschlie├člich Bekleidung und Besoldung, auf Kosten des landes leben lie├č. Im gleichen Jahre zog als F├╝hrer der evangelischen St├Ąnde Graf Ernst von MANSFELD durch Bernau. Da der brandenburgische Kurf├╝rst Georg Wilhelm, der sich meist in K├Ânigsberg aufhielt und seinen Bruder Siegismund die Statthalterschaft ├╝ber die Mark ├╝bertragen hatte, sich von dem katholischen Minister Graf Adam von SCHWARZENBERG leiten lie├č und unschl├╝ssig war, auf welche Seite er sich stellen sollte, so f├╝hlte sich keine der Parteien als Freund im Lande zu m├Âglichster Schonung verpflichtet. Daher musste das Land durch Einquartierung und Zwangslieferungen doppelt leiden.
      Als 1627 WALLENSTEINs Heer hier ├╝berwinterte, hatte das Regiment Torquato Conti zu Strau├čberg in Niederbarnim sein Hauptquartier. Am 7. November 1627 weilte WALLENSTEIN selbst in Bernau (WERNICKE S. 572). 1628, nachdem er noch am 22. Juni im pr├Ąchtigen Aufzuge durch die Breitestra├če in Berlin der Kurf├╝rstin einen Besuch gemacht, r├╝ckte er nach der Ostsee seinem Heere nach. Als er von Stralsund unverrichteter Sache abziehen musste, ├╝berwinterte er wieder in der Mark und sog sie aus. Das St. Julianische Regiment hatte in Bernau sein Quartier. Erst im M├Ąrz 1630, als man den Schwedenk├Ânig Gustav ADOLF erwartete, wurde es zur├╝ckgezogen. Dieser landete den 24. Juni 1630 (4. Juli nach neuer Zeitrechnung) auf R├╝gen, erschien am 4. Mai 1631 vor Berlin und n├Âtigte den schwankenden Kurf├╝rsten Georg Wilhelm zum offenen Anschluss an die evangelische Partei. Damit h├Ârten wenisgtens vorl├Ąufig die Truppendurchz├╝ge auf.
      Noch heute hei├čt im Volksmund der obere Teil der Sch├Ânower Stra├če zwischen Buch und Zepernick ÔÇ×Heerweg“, weil hier eine auch damals benutzte Heerstra├če zwischen Brandenburg und Pommern, Berlin und Stettin-Stralsund ├╝ber Prenzlau hindurchf├╝hrte. Leider hat man in neuester Zeit diesen geschichtlichen bedeutsamen Namen in den wenig sagenden ÔÇ×Buchallee“ umgewandelt. Geschichtliche Erinnerungen in Stra├čen und Flurnamen sollte man festhalten und nutzbar machen.
      Die Truppendurchz├╝ge hinterlie├čen einen anderen t├╝ckischen Feind: die Pest. Mit dem ersten Auftreten der Wallsteiner erschien sie 1626 in Berlin und Bernau zugleich und begann auch in unseren D├Ârfern, zun├Ąchst in Karow, zu w├╝ten.
      ├ťber die Entstehung der ersten Erkrankung des Sohnes J├╝rgen NEIGEMANN in Karow bemerkt das Kirchenbuch unterm 10. August: ÔÇ×Der Vater war bei seiner Schwester auf dem Judenhof in Berlin gewesen.“ 12 Tage danach stirbt der Vater NEIGEMANN, am 6. September seine Frau und eine Tochter und am  8. September die zweite Tochter. Im ganzen forderte die Pest 1626 in Karow 77 Opfer von einer Bev├Âlkerung wohl nicht ├╝ber 150 Seelen.
      Welche grauenerregenden Schrecknisse dies Jahr in sich barg, mag eine Eintragung des Karower Sterberegisters vom 14. September d. J. belegen: ÔÇ×Anna M├ťLLER, die die andern alle aus dem Hause (J├╝rgen NEIGEMANNs) zu Grabe getragen: gestorben und ist von Valtin HABEDANK zuvor in Berlin , zu grabe gebracht, welcher 3 Thaler bekommen: und ist niemand mehr im Hause blieben als Kersten STROMANN, der krank gelegen, dem auch der Totengr├Ąber ein warm Bier gegeben und weggegangen: und der arme Mensch nicht wieder gesehen worden: Man 14 Tage hernach Valtin HABEDANK von Berlin 3 Thaler geben, der im Hause umgesucht: saget, er konnte ihn nicht finden. Im Monat Dezember, montags nach dem 1. Advent (also ┬╝ Jahr sp├Ąter) ist das Haus hier er├Âffnet gefunden, daraus alles weggetragen, und hat ihn Daniel HERMANN, ein Schmied von Berlin, der zu Karow etliche begraben, ins Bette gefunden, darin er all verweset, und hat ins Laken gefasset und hinter dem Hause begraben, weil er auf dem Kirchhof nicht k├Ânnen gebracht werden.“
      Merkw├╝rdig ist’s, dass im gleichen Jahre Buch nur einen Pestverdacht zu melden wei├č; und ferner, dass, als 1630 die Pest von Bernau nach Buch eingeschleppt wurde, in Karow nur ein Pestfall vorkam.
├ťber den ersten Pestfall in Buch 1630 berichtet das Kirchenbuch: ÔÇ×Hans Uten, nachdem er von einem B├Ącker in Bernau Semmel genommen hinter dem Hofe Freitags vor Bartholomi (24. August), wurde folgenden Sonntags krank, klagte ├╝ber hitziges Fieber . . . Donnerstags ist er umb 8 Uhr gestorben. Da er gekleidet worden, hat man in der linken Seite ein braun Mal gesehen.
      . . . Was weiter darauf folgen mochte, giebt die Zeit. Gott gebe was Guts!“
      Die Ahnung gro├čen Unheils sollte sich erf├╝llen. Noch 22 Pestf├Ąlle meldet das Bucher Sterberegister vom September und Oktober d. J. – 1631 sind’s 77, 1636 – 11, 1637 – 32, 1638 – 29 Opfer, darunter die Frau des K├╝sterlehrers Bartholomeus KOCH und 4 ihrer Kinder; zusammen in 5 Jahren: 122 Todesf├Ąlle. 1631 waren darunter des Pfarrers MASUT Tochter Elisabet, die ÔÇ×in der Kirchen von der Seuche befallen wurde“, und seine Ehefrau Katharina, eine Tochter des Proptes G├ľRITZ in Bernau, welche dem Pfarrer 10 Kinder geschenkt hatte.
      In den letzten Jahren begannen auch die Truppendurchz├╝ge wieder. 1635 hatte sich der Kurf├╝rst Georg Wilhelm dem Prager Frieden mit dem Kaiser angeschlossen und sich dadurch die Schweden zu Feinden gemacht. Am 6. November 1636 stand der Schwedengeneral Wrangel in Blumberg, am 10. November nahm er Berlin. Zuvor hatten die Kaiserlichen am 2. September Bernau gepl├╝ndert. ÔÇ×Mit den geraubten Sachen haben sie zugleich die Pest hinweggenommen“, so berichtet der Bernauer Chronist. Wenn auch Bernau seitdem von der Seuche verschont blieb, unsere D├Ârfer hatten noch weiter darunter schwer zu leiden.
      Auch die anderen Kriegsn├Âte mussten sich von Jahr zu Jahr steigern. Infolge der Entv├Âlkerung ging die Ackerbestellung mehr und mehr zur├╝ck: Teuerung, ja Hungersnot, folgten.
Michael VIGELIUS, oder WEIGELIUS, Pfarrer von Buch 1632-55, ├╝berschreibt im Sterberegister das Jahr 1636 als Jammerjahr, 1637 als Elendjahr, 1638 als Hungerjahr. Das gro├če Sterben dieser drei Jahre mag auch dem Hungertyphus zur Last fallen.
      Die Kirchenkassenrechnungen best├Ątigen diese Namengebung. Bis 1635 ist die Ernte des Kirchenackers in Einnahme gestellt, und konnten viele Opfer an Kriegsbesch├Ądigte dargereicht werden. Aber 1636 hei├čt es: ÔÇ×An Geld nichts eingekommen“ . . . ÔÇ×Durch die s├Ąchsische Armee alles zunichte gemacht“. 1637: ÔÇ×Die andere Gerste ist von den Soldaten weggenommen und verf├╝ttert worden, weil sie nicht flugs, nachdem sie gedroschen, hat k├Ânnen weggef├╝hrt werden.“
      Die b├Âseste Zeit m├╝ssen die Jahre 1638 bis 42 gewesen sein; denn von diesen hei├čt es: ÔÇ×Sein die Kirchen├Ącker ganz w├╝ste liegen blieben, da in Mangelung der Leute und Anspannung nichts hat k├Ânnen bestellt werden, deswegen von solcher Zeit von Jahren keine Rechnung hat k├Ânnen getan werden.“
      Von dem benachbarten Schwanebeck meldet das Kirchenbuch, dass das Dorf etliche Jahre ganz w├╝ste gelegen und ÔÇ×wegen gro├čer Kriegsgefahr konnte niemand sich allhier im Dorfe aufhalten“. Der Schwanebecker Pfarrer Zimmermann fl├╝chtete zu seinem Sohne nach H├Ânow und starb daselbst. Erst 1641 konnte der Pfarracker wieder bestellt werden. Von M├Ąrz 1637 bis Februar 1641 ist in Schwanebeck kein Kind geboren.
      Unter diesen Umst├Ąnden konnte auch der Pfarrer Vigelius seinen Unterhalt in Buch nicht finden; er musste lange Zeit in Berlin wohnen und zu Predigten und Amtshandlungen zu Fu├č in die Gemeinde kommen, wo sich kaum 3 bis 4 Personen dann einfanden. Gleichzeitig verfolgte er auch das benachbarte Zepernick, dessen Pfarre mit dem Dorfe von den Feinden einge├Ąschert war.
      Von 1634 bis Oktober 1641, also innrhalb von 7 Jahren, fand in Buch und Karow keine Eheschlie├čung statt, gab es in Karow keine Geburt, in Buch nur 4 Geburten. Die erste Bucher Trauung nach dieser toten Zeit fand am 17. Oktober 1641 unter eigenen Umst├Ąnden statt. Pfarrer Vigelius war zu einer Hochzeit auf dem Koss├Ątenhof 5, jetzt dem Landwirt und Kirchen├Ąltesten Karl DAMEROW geh├Ârend, von Berlin herausgekommen. Aber das Brautpaar, Adam GOTTSCHALK und die Witwe des Verbesitzers Ambrosius SCHMEDICKE, zur Kirche gehen wollten, musste erst durch das auf der Dorfstra├če aufgewachsene, wilde Gestr├Ąuch mit der Sense vom Hochzeitshause zur Kirche der Weg gem├Ąht werden.
      Als am 29. Dezember 1645 der kurf. Brand. Konsistorialrat und Propst von Berlin, Samuel HOFMANN, der heiligen Schrift Doktor, die Kirchenkassenrechnungen pr├╝fte, trug er ins Kirchenbuch folgende, inhaltschweren Worte ein: ÔÇ×Nachdem durch das allgemeine Landverderben auch dies Dorf mehrenteils ruiniert, die Leute gestorben , die H├Ąuser abgebrannt, die Kirchen├Ącker etliche Jahre w├╝ste und ungebaut gelegen, nichts einbrachten, von anno 1643 erst etwelche wieder angebauet worden, hat von anno 1638 – 43 nichts m├Âgen eingebracht und berechnet werden . . .“
      In dem Verzeichnis der Hofstellen von Buch hei├čt es bei 19 unter 26, von Karow nur 4 H├Âfen: ÔÇ×Dies Gut ist in den kl├Ąglichen Zeiten w├╝ste geworden.“ In der Tabelle S. 49f. sind die verw├╝steten H├Âfe mit ÔÇ×w.“ angemerkt. Darnach standen auf der ganzen ├Âstlichen H├Ąlfte des Bucher Dorfes neben dem Rittersitz nur noch das Weinmeisters Haus und zwei Koss├Ątenh├Âfe. Von 26 Wirtschaften konnten nur sieben k├╝mmerlich durchgehalten werden. (Die Einwohnerschaft der Stadt Berlin, die vor dem Kriege etwa 23000 Seelen z├Ąhlte, war auf etwa 6000 herabgesunken.)
      Nach der Notiz des. D. HOFMANN begann der allm├Ąhliche Wiederaufbau 1643, nachdem n├Ąmlich der Gro├če Kurf├╝rst 1640 mit den Schweden Waffenstillstand geschlossen und damit der Mark Ruhe gebracht. Unter weiser, landesv├Ąterlicher F├╝rsorge vollzog sich in Jahrzehnten der Wiederaufbau, dank der Gen├╝gsamkeit und Z├Ąhigkeit des m├Ąrkischen Bauern. Frische Kr├Ąfte wurden ins Land gezogen, Hugenotten und b├Âhmisch-m├Ąrkische Br├╝der, sp├Ąter unter Friedrich Wilhelm I. auch Salzburger, welche alle um ihres Glaubens willen aus ihrer Heimat in Frankreich und in den Habsburger Landen vertrieben waren.
      Im benachbarten Buchholz wurde 1686 bis 87 auf w├╝st gewordenen H├Âfen eine geschlossene G├Ąrtnersiedlung der Hugenotten gegr├╝ndet, nach welcher Buchholz bis zum Weltkriege 1914 den Namen ÔÇ×Franz├Âsisch“-Buchholz f├╝hrte. Das Gleiche geschah in Bernau, dessen Bev├Âlkerung von 2500 Seelen vor dem Kriege auf etwa 700 Seelen zur├╝ckgegangen war. Noch heute besteht in Bernau wie in Buchholz eine franz├Âsisch-reformierte Gemeinde. Und im Norden Berlin erinnert uns die Gartenstra├če an die Hugenotteng├Ąrtner, welche uns eine bessere Gartenpflege gebracht haben.
      Gutsherr und Patron war in dieser schweren Zeit von 1617 bis 1654 Hans Dietrich v. R├ľBELL (S.44), der, - wenn er auch seinen st├Ąndigen Wohnsitz in seinem Stadthause Klosterstra├če 72 hatte – viel in Buch geweilt, wie aus seiner sorgf├Ąltigen Pr├╝fung der von ihm unterschriebenen Kirchenkassenrechnungen ersichtlich ist. Gleichzeitig war er Kommissarius des Niederbarnimer Kreises – heute w├╝rden wir Landrat sagen. Dieses Amt ihres Gutsherrn mag den Buchern und Karowern manchen Schutz geboten haben und f├╝r den Wiederaufbau f├Ârderlich gewesen sein. Ein Beweis des Heimatsgef├╝hls dieses R├ľBELL mag der Bau der Familiengruft unter der alten Kirche sein, in welcher er als erster und letzter R├ľBELL 1654 beigesetzt wurde.
      Auch das Ged├Ąchtnis des Ortsschulze und Kirchenvorsteher George DANEWITZ auf dem Dreih├╝fnergute No. 25 ÔÇ×an den Wasserstegen, da man nach der Kgl. Heide wie nach Buchholz und Sch├Âne f├Ąhrt.“ Seine Tochter Anna heiratete 1653 den Michael MEVES aus Neuenhagen. Von diesem Elternpaar MEVES/DANEWITZ stammt die noch heute ans├Ąssige Familie MEVES, welche der Gemeinde manch t├╝chtigen Schulzen und ├ältesten gestellt hat.
      Ungeheuerlich waren besonders in Norddeutschland und in unserer Mark die Opfer, die der gewaltige Kampf des deutschen, evangelischen Luthergeistes wider r├Âmisch-welschen Geist forderte, dem leider das mehr welsch als deutsch f├╝hlende Habsburger Kaiserhaus dienstpflichtig geworden war. Um Jahrhunderte ist in vieler Hinsicht die Kultur des Vaterlandes zur├╝ckgeworfen worden. Doch f├╝r zwei Drittel desselben ist der deutsche, evangelische Geist als wichtigstes Mittel des Wiederaufbaues und neuen Wachstums gerettet worden. Und der Retter war nach g├Âttlicher F├╝gung Gustav ADOLF. Er ist es – trotz aller politischen Erw├Ągungen und Beweggr├╝nde, die f├╝r einen Schwedenk├Ânig mitbestimmend sein mussten, oder vielleicht auch durch sie. Denn es handelte sich hier f├╝r Schweden und Deutsche auch um eine Lebensfrage der gemeinsamen nordischen Rasse. Leider hatte der brandenburgische Kurf├╝rst Georg Wilhelm diesen Zusammenhang der Dinge nicht erkannt. H├Ątte er nicht durch seine schwankende Haltung in den ersten Maitagen 1631 den Schwedenk├Ânig vor Berlin so lange aufgehalten, Magdeburg w├Ąre wohl nicht gefallen und zerst├Ârt worden und auch die Kriegsn├Âte der Mark w├Ąren nicht so vernichtend gewesen.
      Nach dem ersten gro├čen Erfolg Gustav ADOLFs, besonders bei Breitenfeld, stimmten wohl auch unsere Gemeindeglieder ein in den Vers:


ÔÇ×Gustav Adolf, Christ und Held,
Rettete bei Breitenfeld
Glaubensfreiheit f├╝r die Welt.“

      Als er bei L├╝tzen siegend gefallen, gleich sein Leichenzug durch Norddeutschland in die nordische Heimat dem Triumphzug eines M├Ąrtyrerhelden der deutschen und evangelischen Sache. Am 17. u. 18. Dezember 1632 wurde seine Leiche, nachdem der Leichenzug vielleicht auch unsere Ortschaften ber├╝hert hatte, in der Marienkirche zu Bernau aufgebahrt. Manches Glied unserer Gemeinden mag dort an der Trauerfeier teilgenommen haben. Bei dieser hielt der Propst STR├ľMANN die Leichenrede ├╝ber 1. Mak. 9, 1-21 und wandte auf Gustav ADOLF das Wort des Judas Makkab├Ąus an: ÔÇ×Das sei ferne, dass wir fliehen sollten! Ist unsere Zeit gekommen, so wollen wir ritterlich sterben um unserer Br├╝der willen und unsere Ehre nicht lassen zu Schanden werden“ – und stimmte in Israels Klage ein: ÔÇ×Ach, dass der Held umgekommen ist, der Israel gesch├╝tzet und errettet hat!“
      Noch heute hat in unsern Landen der Name Gustav ADOLF einen guten, klaren Klang, und die Stiftung, welche nach ihm sich nennt und unter seinem Pannier eintritt f├╝r alle bedr├Ąngten evangelischen Glaubensgenossen in der Zerstreuung aller Weltteile, vornehmlich soweit die deutsche Zunge klingt, findet auch in unseren Gemeinden Verst├Ąndnis und Opferwilligkeit. Eine Steigerung derselben w├Ąre freilich dringend n├Âtig.
      Wie war es m├Âglich, dass auch unsere Mark von diesem Aderlass des Gro├čen Krieges sich wieder erholen konnte?
      Der deutsch-evangelische Luthergeist bewahrte die Schwergepr├╝ften vor Verzagtheit und Verbitterung, f├╝hrte nicht ab von Gott, weil man seine Weltregierung nicht verstand oder d├╝nkelhaft meistern wollte; sondern man beugte sich in Demut unter seine unbegreiflichen Wege und unerforschlichen Gerichte und hielt in m├Ąnnlichem Glaubenstrotz und in kindlichem Vertrauen fest an dem Evangelium von der freien Gottesgnade in Jesus Christ. Die gro├če Tr├╝bsal bewahrte die deutsche Reformation vor der Ver├Ąu├čerlichung und Verflachung und f├Ârderte die Verinnerlichung, die nach der Tr├Ąnensaat k├Âstliche Frucht zeitigte, gew├Ąhrt aus Gottes Br├╝nnlein, das Wassers die F├╝lle hat. Dieses Br├╝nnlein quoll hervor in der bittersten Notzeit in den Kreuz- und Trostliedern des Schlesiers Johann HEERMANN.
      Ein besonders reicher, reiner, k├Âstlicher und lieblicher Quell spendete Glaubensmut und Lebenskraft in unserer Berliner Propstei, zu welcher unsere Gemeinden geh├Ârten: Paulus GERHARDT, der Diakonus von Nikolai. 1643-51 Hauslehrer in Berlin, wurde er am 18. November 1651 in der Berliner Nikolaikirche zum Propst in Mittenwalde in der Mark ordiniert. 1657-1668 wirkte er dann wieder zu Berlin als Diakonus von Nikolai. Bis 1667 waren (nach Nelle) 130 Gerhardtsche Glaubenslieder ver├Âffentlicht. Viele von ihnen wurden schnell in Berlin und Umgegend wie Volkslieder gesungen und bald Eigentum und Einheitsband der deutschen evangelischen Christenheit, zumeist vertont von dem Berliner Kantor und Organisten Joh. KR├ťGER und sp├Ąter f├╝r einen Johann Sebastian BACH Grundlagen und H├Âhepunkte seiner gewaltig erhebenden Kantaten und Oratorien.
      Paul GERHARDT Weisen werden schon bald nach ihrem ersten Bekanntwerden auch zu Buch und Karow in die Kirche, Schule und Haus erklungen sein.
      Als noch so vieles w├╝ste lag und man sein Brot mit Tr├Ąnen a├č, wie wird man betend gesungen haben:


ÔÇ×Befiehl du deine Wege und, was dein Herze kr├Ąnkt,
Der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden, da dein Fu├č gehen kann. –
Denn wie von treuen M├╝ttern in schweren Ungewittern
Die Kindlein hier auf Erden mit Flei├č bewahret werden,
Also auch und nicht minder l├Ą├čt Gott uns, seine Kinder,
Wenn Not und Tr├╝bsal blitzen, in seinem Scho├če sitzen.“

      Wie mag man gefleht haben, wenn immer neue Kriegsnot hereinbrach, auch als z. V. vom 5. bis 8. Mai 1675 vor der Fehrbelliner Schlacht die Schweden wieder Bernau besetzten:


ÔÇ×Schleu├č zu die Jammerpforten und lass an Orten,
Wo Krieg und Blutvergie0en, die Friedensstr├Âme flie├čen!“

      Und als 1648 die Friedensglocken, auch in Buch und Karow, ├╝ber den Tr├╝mmern des Vaterlandes erklangen, welchen Widerhall mag da Paul GERHADTs Harfe auch hier in den Herzen gefunden haben:


ÔÇ×Gottlob, nun ist erschollen das edle Fried- und Freudenwort,
Da├č nunmehr ruhen sollen die Spie├če, Schwerter und ihr Mord.
Wohlauf und nimm nun wieder dein Saitenspiel hervor,
O Deutschland, und sing Lieder in hohem, vollem Chor.
Erhebe dein Gem├╝te zu deinem Gott und sprich:
Herr, Deine Gnad und G├╝te bleibt dennoch ewiglich.“

      Wenn man dann unter Kummer und Sorgen Tr├Ąnensaat ges├Ąet und im Fr├╝hjahr und Sommer die lachende Flur, das junge Gr├╝n, wiedersah, so folgte man dem Diakonus von Nikolai und sang:


ÔÇ×Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit
An deines Gottes Gaben! Schau an der sch├Ânen G├Ąrten Zier
Und siehe, wie sie nur und dir sich ausgeschm├╝cket haben!
Die g├╝ldene Sonne, voll Freud und Wonne,
Bringt unsern Grenzen mit ihrem Gl├Ąnzen
Ein herzerquickendes, liebliches Licht.“

      Schaute man zur├╝ck auf das, was unwiederbringlich in Tr├╝mmern gesunken, so stimmte man nicht wehleidig, sondern hoffnungsfreudig ein:


ÔÇ×Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken,
Seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,
Heilen im Herzen die t├Âdlichen Schmerzen,
Halten uns zeitlich und ewig gesund.“

      Und im alten Lutherlied fasste man trotzig bekennend alles zusammen:


ÔÇ×Ein feste Burg ist unter Gott,
Mut unsrer Macht ist nichts getan.
Und wenn die Welt voll Teufel w├Ąr,
Das Wort sie sollen lassen stahn!“ –

      Dieser deutsch-evangelische Geist half mit Mut und Ausdauer, im Zusammenwirken von Kirche und Schule, Gutsherrschaft und Patronat, unsere Gemeinden, die nicht wie so viele in der Mark vom Erdboden verschwunden waren, in etlichen Jahrzehnten wieder aufzubauen.
      Bei dieser einen neuen Grund legenden geistigen, sittlich-religi├Âsen Aufbauarbeit verdient besondere Erw├Ąhnung und W├╝rdigung die junge evangelische Volksschule, die Sch├Âpfung der Reformation. Unter sehr bescheidenen, ja bed├╝rftigen Verh├Ąltnissen hat sie ihr schweres Werk der Volksbildung und – erziehung in der Zeit der Armut durchgehalten f├╝r bessere Tage.
      Nach dem ├Ąlteren, uns ├╝berlieferten K├╝sterlehrer von Buch-Karow, Bartholom├Ąus AUGUSTIN (ÔÇá 1605) (S. 48) verwaltete das K├╝sterlehreramt in Buch w├Ąhrend des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges Bartholom├Ąus KOCH, ein Garnweber aus Freienwalde a. O., 1605-1640. Im Pestjahr 1638 verlor er sein Weib und vier Kinder. Die Karower Kinder, wenigstens die gr├Â├čeren, besuchten die Bucher Schule. F├╝r die kleineren Kinder in Karow wurde dort nachweisbar zuerst ein Schneider Matth├Ąus BEEDEMANN (ÔÇá 1660) als ÔÇ×Schulmeister“ angenommen. Hier folgten kurz aufeinander bis 1719 sechs Schneider, die das Karower Schulamt neben ihrem Handwerk verwalteten. Der n├Ąchste, Johann Christoph SEIDEL, musste bald Karow verlassen, weil er ÔÇ×keine Profession und also keine Subsistenz“ hatte. Zur Zeit des Joachim BEERBAUM wurde 1686 wohl ein recht bescheidenes Schulh├Ąuschen am Kirchhof, vielleicht zum Teil auf dem alten Pfarrhof, erbaut. Doch dieses fesselte den BEERBAUM nicht; denn er ging 1689 nach Buch, um Kr├╝ger zu werden.
      Seit wann Buch ein K├╝ster- und Schulhaus hat, war nicht genau festzustellen. Jedenfalls war Buch vor Karow dazu gekommen.
      Noch 1600 hie├č es in der Matrikel (S. 62): ÔÇ×Hat kein K├╝sterhaus, ist verordnet Ihme f├Ârderlichst eines zu bauen .“ Zum ersten Male erw├Ąhnt wird es dann in einer Bemerkung Ulricis gelegentlich des Pfarrhausbaues: ÔÇ×1672 ist auf Verordnung des Herrn von P├Âlnitz ein neues Pfarrhaus gebauet und gerade gegen dem K├╝sterhause gesetzet.“ Also zwischen 1600 und 1672 muss die Bucher K├╝sterei an der Nordseite der Dorfaue erbaut worden sein.
      Einen weiteren Vorzug f├╝r Buch vor Karow bedeutete es, dass Lehrerss├Âhne, die als Erbgut eine gewissen Lehrbef├Ąhigung mitbrachten, das Schulamt verwalteten und zwar 118 Jahre hindurch aus der Familie des 1640 verstorbenen K├╝sterlehreres Bartholomeus KOCH. Von diesen wird auch nicht erw├Ąhnt, dass sie ein Handwerk betrieben h├Ątten. Wohl reichte das rein kirchliche Einkommen der Buch-Karower K├╝sterei f├╝r eine gen├╝gende ÔÇ×Subsistenz“ aus.
      Dass von 1616-1758, also ├╝ber 150 Jahre hindurch die Familie Koch in grader Linie 5 Buch-Karower K├╝sterlehrer stellte, beweist, dass die S├Âhne das von den V├Ątern ererbte Vertrauen durch T├╝chtigkeit und Treue zu behaupten verstanden. Mit welchem Ernst sie ihren Beruf auch in der Kirche zu erf├╝llen suchten, bezeugen die Begleitumst├Ąnde beim Heimgange des dritten Bartholomeus KOCH (ÔÇá 1742).
      Eine Orgel gab es damals weder in der Bucher, 1736 geweihten Kirche noch in der Karower alten Feldsteinkirche mit dem Holzturm. Daher waren die Lehrer auch als Kantonen und Vors├Ąnger sehr wichtig, ja wesentlich f├╝r den Gottesdienst. Dadurch, dass der Lehrer in der Schule die herrlichen, neuen Liedweisen ein├╝ben und in der Kirche den Gemeindegesang mit den Kindern f├╝hren konnte, - nur dadurch war es m├Âglich, so viele neue Chor├Ąle eines Johann HEERMANN und Paulus GERHARDT zu dem alten Bestande des Reformationsliedes einzub├╝rgern.
      So wird uns lebendig der Bericht des Pfarrers ULRICI ├╝ber den Heimgang des 67j├Ąhrigen Bartholomeus KOCH: ÔÇ×Er war sonst in seinem Dienst sehr sorgf├Ąltig und akkurat, sogar dass es auch scheinet, als h├Ątte seine Akkuratesse ihm den Tod beschleunigt. Denn da er einmal nur einige Silben aus dem liede: ÔÇ×Mache dich, mein Geist , bereit, wache, fleh und bete“ in der Kirchen unrecht gesungen, doch so, dass er sogleich wieder den rechten Ton gefasset und das Lied gut ausgesungen, - so zog er sich solches so zu Sinne, dass er sogleich krank wurde und 14 Tage darauf an einem Schlagflu├č starb den 10. August 1742.“
      Manchen befremdet es wohl, dass damals die Lehrer oft zugleich Schneider oder Leinenweber waren. Doch wir d├╝rfen nicht f├Ąlschlich die Vergangenheit, die noch keine Seminare kannte, mit dem Ma├čstab der Gegenwart messen und denen Unrecht tun, welche trotz der Armut der Zeit mit den vorhandenen Kr├Ąften, die meist die Pfarrer, so gut es ging, heranbildeten und mit den Mitteln, die die Kirche verf├╝gbar machen konnte, mutig den Grund legten zu unserer so entwicklungsf├Ąhigen Volksschule. Man darf es dem Kinde nicht zu Vorwurf machen, dass es noch kein Mann ist.
      Ebensowenig wie den Geistlichen konnten die Gemeinden den Lehrern zur Zeit der Naturalwirtschaft ein ausk├Âmmliches Bargehalt aufbringen. So mussten beide auch durch allerlei Nebenarbeit, besonders in der Bewirtschaftung des Dienstlandes, sich das zum Leben Notwendige beschaffen. Welche Bedeutung dieses gerade nach dem Gro├čen Kriege f├╝r die Erweckung neuen Lebensmutes besonders des Landvolkes hatte, betont Gustav FREYTAG in seinen Bildern aus der deutschen Vergangenheit, wenn er schildert, wie die Pfarrer – und die Lehrer standen darin nicht zur├╝ck – ihren Gemeindegliedern hinter dem Pfluge vorangingen und die w├╝sten ├äcker wieder urbar machten und so Georg NEUMARKs (ÔÇá 1681) Lied vorlobten:


ÔÇ×Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
Berricht das deine nur getreu,
Und trau des Himmerls reichen Segen,
So wird er bei dir werden neu;
Denn welcher seine Zuversicht
Auf Gott setzt, den verl├Ąsst er nicht.“

      Diesem Geiste des Gottesvertrauen, der Geduld und Tatkraft verdanken wir es auch, dass es zwei Menschenalter nach dem Gro├čen Kriege m├Âglich war, in Buch an Stelle der bauf├Ąlligen Fachwerkkirche 1731-36 in unserer ÔÇ×sch├Ânen Kirche“ ein bedeutsamens Denkmal deutsch-evangelischen Geistes f├╝r die Mark von der Meisterhand des Berliner Baudirektors Dietrichs zu errichten.

 

Quelle: Q11


© 2005-2018

name 3_Linien_Hofzeichen_k_www_alt-karow_de