Bahn und Bus in Karow

125 Jahre Bahn-Haltepunkt Karow 1882-2007

Wir feierten am 15. November 2007  bei Glühwein und Drehorgelmusik

das Jubiläumsheft ist telefoisch oder per Email  erhältlich

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01.08.1842     Der erster Zug der Stettiner Eisenbahn führt durch die Karower Gemarkung.
15.11.1882     Karow erhält einen Bahn-Haltepunkt der Eisenbahnlinie Berlin-Stettin.
1891               Auf sämtlichen von Berlin ausgehenden Fernbahnen wird der Vororttarif mit stark ermäßigten Fahrpreisen eingeführt. Dadurch kommt es zu einem sprunghaften Ansteigen der Passagierzahlen auf diesen Strecken. Eine schnelle und preiswerte Verbindung nach Berlin war hergestellt. Dadurch begünstigt, werden entlang der Verbindungsstraße von der Bahn zum Dorf Villen und Landhäusern errichtet. Jedoch wirkt sich anfangs die Nähe der Blankenburger und Buchholzer Rieselfelder hemmend aus.
um 1910          um lästigee Bahnübergänge zu vermeiden, wurden die
                        Gleisanlagen etwa 3m höher errichtet.
1909- 1914     Bau eines neuen Bahnhofsgebäude als zweigeschossiges
                       Empfangsgebäude im Landhausstil mit konvex vor-
                       schwingender Freitreppe seitlich des Bahnsteiges. Es ist
                       mit diesem durch einen Tunnel und Treppenaufgang
                       verbunden. (heutige Form, siehe Abb. rechts)

1912              Inbetriebnahme der Vorortbahn. Ende 1916 wird der Endpunkt in Bernau erreicht.
08.08.1924    Vom Stettiner Vorortbahnhof nach Bernau fährt der erste elektrische Zug für den öffentlichen
                      Nahverkehr. Dieser Tag gilt als Geburtsstunde der Berliner S-Bahn. (man nannte sie aber erst
                      ab etwa 1930 S-Bahn)
1925              Beendigung der Umstellung auf elektrischen Betrieb (Züge der Vorortbahn verkehren im 30-Min,
                      zeitweilig im 15 Min-Takt).
Bis zum Sommer 1948 konnten alle vor dem Kriegsende 1945 existierenden elektrischen S-Bahn-Strecken wieder in Betrieb genommen werden. wenn auch zum Teil eingleisig und mit provisorischen Lösungen, die "Gelb-Roten-Züge" ratterten wieder im Takt durch Berlin. Erhebliche Auswirkungen auf die Betriebsführung der DR hatte das Fehlen des zweiten Gleises in Größenordnungen. Gab es vor dem Krieg 40% zweigleise Strecken, so fiel der Anteil nach dem Krieg unter 10%, auch eine Folge der Reparationsleistungen an die Sowjetunion. Bereits 1946 ging die DR daran, einige durch den Krieg gestoppte Ausbaupläne zu verwirklichen. Auch wurde durch die politische Entwicklung in der 4-Sektoren-Stadt Berlin der Ausbau des elektrischen Netzes forciert. Somit war 1956 die größte Netzausdehnung mit knapp 340 km Streckenläge erreicht. Ein jähes Ende fand der Ausbau eines einheitlichen Netzes durch den Bau der Berliner Mauer am 13.August 1961. Auf etwa 33 km grenzüberschreitenden elektrischer Strecke wurde der Verkehr unterbrochen. In großer Eile mußte das im Ostteil verbliebene Netz an die neuen geografischen Gegebenheiten angepasst werden. Nach Abschluss dieser Netzkorrekturen und Neubauten betrug die Länge des dem Personenverkehr diehnenden S-Bahn-Netzes noch 310 km, davon 144,8 km in Berlin West.
19.11.1961     die Strecke Hohen Neuendorf–Schönfließ–Blankenburg Außenring–Nordbahn wird gebaut (Bahnkreuz Karow).
09.09.1977     der 1.000 Kilometer zweites Gleis seit 1971 ist bei der DR fertiggestellt.
01.10.1978     das Dampflok-Zeitalter hat eine Ende gefunden.
20.12.1985     Hohenschönhausen–Wartenberg (Berliner Außenring) wird eröffnet. Der Haltepunkt "Selheimbrücke" mit Trasse wird kurz darauf vorbereitet. Dieser ist bis heute leider nie realisiert worden, aber in Zukunftsplänen um 2015 enthalten.
07.07.2010     Errichtung des Nord-Ausganges mit Personenaufzug und neu errichteter Bus-Wendeschleife

(Foto BA01)

Die Einführung der Autobus-Linie in Karow
 
 Im Nov. 1929 wurde beschlossen, dass eine Autobus-Linie von Berlin nach Buch hergestellt werden soll.


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